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Leistungssport

Adrian Jahnsmüller ist Deutscher Schülermeister im Karate

| Karateverband Sachsen-Anhalt e. V.

Bereits am 25. Juni fanden in Erfurt die Deutschen Schülermeisterschaften im Karate in Erfurt statt. Aus Sachsen-Anhalt durften je Kategorie nur zwei Sportler an den Start gehen. Somit wurde schon die Nominierung der Athleten zu einer Auszeichnung, da die betreffenden Karatekas ihr Bundesland bei der höchsten nationalen Meisterschaft vertreten konnten. In Erfurt auf der Tatami standen schließlich Linnea Aßmann, Mara Kollmann, Adrian Jahnsmüller (alle Karateverein Yamakawa Ballenstedt e. V.) sowie Joel Josephine Besancon (Karateverein Budokan Magdeburg).

Adrian Jahnsmüller (Yamakawa Ballenstedt) trat in der Kategorie der Jungen Kata unter an. Ab der ersten Runde konnte er in seiner Kategorie auf sich aufmerksam machen. Mit der Kata Anan sicherte er sich entsprechende Punkte und gelangte so in die zweite Runde. Dort präsentierte er die Kata Chatanyara Kusanku und wurden mit dieser mit dem Weiterkommen belohnt. In Runde drei wurde es sehr spannend: Hier war Adrian als Letzter eines starken Konkurrentenfeldes an der Reihe zeigte die Kata Goshoshiho aus dem Shito Ryu. Motiviert und angespornt den Finaleinzug zu schaffen, steigerte er nochmals seine Leistung. Dadurch gelang ihm letztlich der Finaleinzug.

Im Finale musste er dann als erster mit seiner Kata antreten. Mit starken Techniken überzeugte er die Kampfrichter und bekam 23.4 Punkte. Sein Gegner erhielt am Ende nur 22,8 Punkte für seine Darbietung. Somit stand es fest: Der Deutsche Meistertitel ging nach diesem knappen Kopf-an-Kopf-Rennen an Adrian Jahnsmüller aus dem Karateverband Sachsen-Anhalt e. V..

Damit hatte er sich gegen 40 andere Sportler aus ganz Deutschland durchgesetzt. Landestrainer Alexander Löwe zeigte sich sehr stolz und freute sich über seinen Schützling, der vor über sieben Jahren bei ihm im Verein mit dem Training des Karate - Do begonnen und seitdem fleißig an seiner Karatelaufbahn gearbeitet hatte.

 

Joel Josephine Besancon trat in der Kategorie der Schülern Kata unter 12 Jahre an. In ihren ersten Runden konnte sie die Kampfrichter überzeugen und kam bis in die dritte Runde. Hier sicherte sie sich den Einzug ins Bronze-Match. In diesem Kampf musste sie sich leider knapp geschlagen geben und belegte einen beachtlichen fünften Platz für den Karateverband Sachsen-Anhalt.

 

Linnea Aßmann und Mara Kollmann gingen in der Kategorie der Mädchen unter 14 Jahren an den Start, in der insgesamt 42 Karatekas als Konkurrentinnen vertreten waren. Aus der ersten Runde schafften es jeweils nur vier Sportlerinnen weiterzukommen, um weitere Kata zu präsentieren und die Kampfrichter zu überzeugen zu können. Daher mussten beide ab der ersten Runde 100 Prozent Leistung zeigen, wie zum Beispiel mit ihrer Shito Ryu Kata Chatanyara Kushanku.

Linnea Aßmann hatte an diesem Tag leider etwas Pech und verpasste knapp den Sprung in die zweite Runde. In der Gesamtwertung lag sie am Ende auf Platz 21. Mara Kollmann gelang wurde in ihrer ersten Runde nach der Punktwertung Zweitbeste und überzeugte auch in der Zweiten. In der dritten Runde ging es um den Einzug in das kleine oder große Finale. Mit einer sehr starken Kata Suparinpei sicherte sie sich den Kampf um Platz drei. In diesem schenkte sie sich mit ihrer Konkurrentin nicht, so musste sich im Endergebnis aber leider knapp geschlagen geben. Somit konnte sie letztlich mit einem beachtlichen fünften Platz stolz die Heimreise antreten.

 

Text und Bilder: A. Löwe / K. Tomischka

Redaktion: Pressereferent KVSA

 

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