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Leistungssport

Christopher Grotheer aus Wernigerode ist Olympiasieger

| Frank Löper/Tobias Czäczine

Kopfüber ins Glück! Der Wernigeröder Christopher Grotheer ist Olympiasieger im Skeleton. Der 29-jährige Pilot krönt am heutigen 11. Februar seine bisherige sportliche Laufbahn mit der olympischen Goldmedaille in Peking. Vier nahezu perfekte Läufe sichern dem Landespolizisten, der für den BRC Thüringen an den Start geht, den Sieg vor Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg) und dem Chinesen Yan Wengang.

Christopher Grotheer beim Finallauf auf der Olympiabahn von Peking 2022. (Foto: dpa picture alliance)
(© dpa picture alliance)

Christopher Grotheer, der mit dem Wintersport in seiner Heimatstadt Wernigerode beim dortigen Skiclub begann, war in jungen Jahren Skispringer. Im Jahr 2003 gewann er als 10-jähriger Steppke das Skispringen bei den Landesjugendspielen Sachsen-Anhalts.

Im Jahr 2007 entdeckte er seine Leidenschaft für den Skeleton-Sport und feierte schnell erste Erfolge. Nach zwei Junioren-Weltmeisterschaften 2013 und 2015, hat der inzwischen vierfache Weltmeister der Jahre 2019, 2020 und 2021 heut in Peking den Skeleton-Olymp erklommen. Und das in souveräner Manier.

Silke Renk-Lange, Präsidentin des LSB Sachsen-Anhalt, übermittelt dem Olympiasieger Christopher Grotheer herzliche Glückwünsche als Videobotschaft nach Peking: „Lieber Christopher, wir freuen uns riesig für dich! Dein Olympiasieg zeigt dem Wintersportnachwuchs in deiner Heimat, dass man es auch als gebürtiger Sachsen-Anhalter im Wintersport weit bringen kann! Sachsen-Anhalt und deine Heimatstadt Wernigerode sind sehr stolz auf dich!“

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