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Leistungssport

Margis und Schüller im halleschen Park der Olympiasieger

| Michael Deutsch

Mit der Einweihung einer neuen, der inzwischen 16. Stele im „Park der Olympiasiegerinnen und Olympiasieger“, hat die Stadt Halle am 18. Juli die olympischen Erfolge der beiden Athleten Thorsten Margis und Alexander Schüller vom SV Halle in Peking 2022 gewürdigt. Der Park, der mit seinen 16 Tafeln die 46-jährige Sportgeschichte der Saalestadt aufgreift, dokumentiert und an jene erfolgreichen Athlet*innen erinnert, die Olympisches Gold in die Saalestadt brachten, war 2019 am Hansering eröffnet worden.

Bürgermeister Egbert Geier hob im Beisein der beiden Olympioniken sowie vor Gästen aus Stadtverwaltung, Politik, Wirtschaft und dem SV Halle e.V. die hervorragenden sportlichen Leistungen der halleschen Athleten hervor und gab die neue sowie aktualisierte Stele frei. Letztere steht für Thorsten Margis, der bereits bei Olympia 2018 in Pyeongchang Gold im Zweier- und im Vierer-Bob holte. Ihm gelang es bekanntlich, jüngst diesen Doppelerfolg bei den Spielen in Peking zu wiederholen.

Die neue, 16. Stele steht für den Olympia-Debütanten Alexander Schüller. Der 25-Jährige, der seit 2019 beim SV Halle trainiert, fuhr im Eiskanal erstmals olympisches Gold im Vierer-Bob ein.

Geier betonte in seiner Ansprache, dass der Park dreierlei Signalwirkung besitze. Erstens gehe es darum, die Olympiasiege in der Stadt sichtbar zu machen. Zweitens sollten sich junge Leute angespornt fühlen, es den „Großen“ nachzumachen. Drittens zeige man, dass Halle eine Stadt sei, die viele hervorragende Trainingsstäten besitze und gute Bedingungen für den Leistungssport bietet.

„Und ich weiß auch, dass es noch viel zu tun gibt“, so Geier, der an dieser Stelle den beiden SV-Halle-Athleten Thorsten Margis und Alexander Schüller dankte. „Ich finde es klasse, dass wir durch Euch im Bobfahren so gut platziert sind. Es glaubt uns fast keiner, dass Halle eine so erfolgreiche Wintersportstadt ist“, sagte er augenzwinkernd.

Ingo Michalak, Hauptgeschäftsführer vom SV Halle, sprach von sensationellen Leistungen der SV-Halle-Bobsportler. Man könne, wenn man durch den Park laufe, gut ableiten, dass die vielen Olympiasiege nicht nur für die Vergangenheit, sondern dank Margis und Schüller auch für eine erfolgreiche Gegenwart ständen. Michalak sei nicht nur auf die Sportler, sondern auch auf diesen Park stolz, der die Sportstadt Halle gebührend repräsentiere und Statement dafür sei, nicht nachzulassen, wenn es um Sportförderung und Leistungssport gehe.

Ein besonderer Dank gilt der Saalesparkasse. Erst durch die finanzielle Unterstützung des Geldinstituts war es erst möglich, den Park jüngst instand zu setzen und um die neue Stele zu ergänzen.

 

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