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Leistungssport

Sachsen-Anhalt bei den Ruder-WM U19/U23 stark vertreten

| Frank Löper

Die besten Nachwuchs-Ruderer*innen der Welt messen derzeit auf dem Lago di Varese ihre Kräfte bei den Weltmeisterschaften der U19 und U23. Auf dem 8,8 Kilometer langen und 4,5 Kilometer breiten See unweit der gleichnamigen 80 000-Einwohner-Stadt, die 55 Kilometer nördlich der Metropole Mailand liegt, werden parallel zwei Weltmeisterschaften ausgetragen. Vom 25. bis 30. Juli geht es für die U23 um die WM-Titel. Vom 27. bis 31. Juli kämpft die U19 um WM-Medaillen. Sachsen-Anhalts Ruderzentren Halle und Magdeburg sind bei den Titelkämpfen so stark vertreten wie seit Jahren nicht mehr.

Bei den U 23 Weltmeisterschaften sind seit Montag mit Paul Krüger (Doppelzweier), Lena Wölke (Doppelvierer), Paul Berghoff (Doppelvierer) und Elena Carius (Vierer mit Steuerfrau) vier Sportlerinnen und Sportler vom SC Magdeburg in den deutschen Booten dabei.

 

Bei den U 19 Weltmeisterschaften gehen ab heute gleich neun Sportlerinnen und Sportler aus Sachsen-Anhalt an den Start. Sandrine Bartos (SCM) und Charlotte Luster (HRV) im deutschen Doppelvierer sowie Stella Kreft (SCM) und Viola Heidacher (HRV) im Vierer mit Steuerfrau. Janina Kröber (SCM) bei den Mädchen sowie Tom Hesse und Moritz Müller (beide SCM) bei den Jungen gehen mit dem deutschen Achter an den Start. Christian Aethner sitzt im Vierer mit Steuermann und Kacper Dobrzalski (beide HRV) im deutschen Doppelvierer.

 

Die Trainer Paul Zander (SCM) und Alin Irincu (HRV) trauen ihren Schützlingen bei den Weltmeisterschaften viel zu, obwohl die intensive Vorbereitung der jeweiligen Boote besonders in der U19 ungewöhnlich kurz war. „Wir haben eine besondere Situation, da die Boote erst bei der WM-Vorbereitung in Berlin gebildet wurden“, begründet Zander. Die besten Medaillenchancen rechnet der Magdeburger dem Duo Hesse/Müller mit dem deutschen Achter aus. Doch da es für diese Jahrgänge die erste internationale Veranstaltung ist, „sehen wir erst vor Ort, wie stark die Konkurrenz sein wird“, so Zander.

 

Wir drücken allen Ruderinnen und Rudern aus Sachsen-Anhalt fest die Daumen!

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