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Leistungssport

Wellbrock schwimmt bei Romanchuk-Sieg auf Platz 5 – Verzicht auf Freiwasser-Starts nach Corona-Infektion

| Tobias Czäczine

Olympiasieger Florian Wellbrock wird nach Corona-Infektion Fünfter über 1.500 Meter und verzichtet auf die Starts in den Freiwasserwettbewerben, welche ab dem 18. August in Rom ausgetragen werden.

Im Zuge der Wettkampfvorbereitungen auf die aktuell laufenden Europameisterschaften, hatte sich Deutschlands Schwimm-Star mit dem Corona-Virus infiziert und war daher mit Trainingsrückstand nach Rom gereist.

 

Nach dem doch souveränen Einzug in den Endkampf über 1.500 Meter Freistil, war für den Schwimmer vom SC Magdeburg im Finale leider in einer Zeit von 15:02,51 Minuten nicht mehr drin, als der Fünfte Platz. „Es ist gerade ein bisschen emotionales Chaos. Ich habe mich eigentlich in der Vorbereitung in den letzten zwei Tagen ganz gut gefühlt, deswegen war die Zeit jetzt schon ein bisschen überraschend”, sagte Wellbrock gegenüber dem Deutschen Schwimmverband.

 

Den EM-Titel gewann der Ukrainer Mykhailo Romanchuk, welcher seit März in der Magdeburger Trainingsgruppe von Bernd Berkhahn gemeinsam mit Wellbrock trainiert. Dabei stellte Romanchuk in 14:36,10 Minuten nicht nur eine neue persönliche Bestleistung, sondern auch einen neuen ukrainischen Rekord auf.

 

Am Tag nach dem Rennen im Becken gab Wellbrock bekannt, dass er auf die anstehenden Starts im Freiwasser verzichten wird. Diese Entscheidung wurde gemeinsam mit Bundes- und Heimtrainer Bernd Berkhahn getroffen: „Mental wäre Florian durchaus bereit, aber er ist leicht erkältet und sein Körper benötigt daher diese Pause“, erklärte Bundestrainer Berkhahn dem DSV.

 

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